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BERUFSWUNSCH: HEBAMME

Frauen und ihre Familien kompetent und einfühlsam während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit betreuen zu können - darin besteht das Ziel der Hebammenausbildung. Eine augebildete Hebamme kann eine normale Geburt leiten, ein Neugeborenes versorgen und bei Stillschwierigkeiten helfen.

Tipps für die Schulbewerbung

Wenn Sie sich in einer Hebammenschule bewerben möchten, sollten Sie die Bewerbungszeit einhalten und vollständige Unterlagen einreichen. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören

In einigen Hebammenschulen sind Bewerbungsbögen auszufüllen oder die gesundheitliche Eignung ist durch eine entsprechende Bescheinigung nachzuweisen. Einzelheiten können Sie in den jeweiligen Schulen erfahren. Ein bundeseinheitliches Auswahlverfahren für die Vergabe von Ausbildungsplätzen gibt es nicht.

Sinnvoll: Praktikum vor der Ausbildung

Für die Bewerbung an einer Hebammenschule ist ein Praktikum manchmal formell nicht erforderlich. Ein Praktikum von einem halben Jahr ist jedoch sinnvoll, um sich ein eigenes Bild vom Hebammenberuf zu machen. Für die Bewerbung an einer Schule ist ein Praktikum zudem dringend anzuraten, um eine überzeugende Erklärung der eigenen Motivation geben zu können, warum Sie Hebamme werden möchten!

Auf einer Schwangeren-, einer Wöchnerinnen- oder Neugeborenenstation bekommen Sie einen ersten Einblick in die Arbeit der Hebamme. Ein Praktikum im Kreißsaal ist nur selten möglich. Der Einsatz auf einer Pflegestation im Krankenhaus vermittelt Ihnen einen Eindruck von der Arbeit im Krankenhaus mit Schicht- und Wochenenddienst. Wenn Sie eine freiberuflich tätige Hebamme begleiten, lernen Sie die Arbeit in der freien Praxis kennen.