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HEBAMMEN FÜR SCHWANGERSCHAFT, GEBURT & WOCHENBETT

Die Hilfe einer Hebamme kann von jeder Frau vor, während und nach der Geburt in Anspruch genommen werden. Hebammen sind für die Schwangerschaftsvorsorge und die Geburt zuständig, bieten aber auch Betreuung während des Wochenbetts  sowie Beratung bei Stillschwierigkeiten oder Wochenbettdepressionen. Die Kosten der Betreuung durch eine Hebamme werden von allen Krankenkassen und Sozialämtern getragen.

Umstrittene Studie: Muttermilch reicht nicht - Stillkinder brauchen Fleisch

Frischgebackene Eltern sind in Sorge:  Die Universität Bonn und das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung raten in einer gemeinsamen Mitteilung, nach dem vierten Monat mit dem Zufüttern möglichst fleischreicher Beikost zu beginnen – anderenfalls drohe gefährlicher Eisenmangel. Das widerspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, wonach Kinder ein halbes Jahr lang ausschließlich gestillt werden sollten. Doch die Ergebnisse der Studie sind umstritten. Merkwürdig insbesondere, dass eine Marketing-Agentur der Nahrungsmittelindustrie deren Auftraggeber ist. 

Hier zur Studie im Original sowie zum Kommentar von Erika Nehlsen
 vom Ausbildungszentrum für Laktation und Stillen.

Weitere Informationen finden Sie im Pressespiegel.

 

Kaiserschnitt: Fakten und Antworten im Internetportal Familienplanung.de

Fast ein Drittel aller Kinder kommt in Deutschland durch einen Kaiserschnitt zur Welt. Noch vor 20 Jahren betraf dies nur etwa ein Achtel der Kinder. Wann ist eine Schnittentbindung notwendig? Informationen hierzu bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Themenschwerpunkt „Kaiserschnitt“ auf ihrem Internetportal.

Die Kaiserschnittzahlen sind in den letzten Jahren weltweit stark gestiegen. Dabei spielen auch kulturell geprägte Vorstellungen über die Geburt und Unterschiede in der Entwicklung der medizinischen Geburtshilfe eine Rolle. So lassen sich deutliche Unterschiede  im Vergleich europäischer Länder finden: Die Kaiserschnittrate in Italien lag zuletzt bei fast 38 Prozent, in den Niederlanden dagegen nur bei knapp 16 Prozent. 

Eine Schnittentbindung ist notwendig, wenn eine normale Geburt für Mutter und/ oder Kind zu riskant wäre. Oder wenn es im Geburtsverlauf zu Komplikationen kommt, die eine sofortige Operation erfordern. Die meisten Schwangeren wünschen sich eine natürliche Geburt. Viele sind aber auch verunsichert, weil sie Angst vor Schmerzen und Komplikationen haben. Aus dieser Verunsicherung heraus, erwägen sie einen Kaiserschnitt. 

Der Eingriff ist heute mit sehr viel weniger Risiken verbunden als früher. Dennoch kann er den Start in das Leben mit dem Kind erschweren und Folgen für weitere Schwangerschaften haben. Verlässliche Informationen helfen, sich auf die Geburt vorzubereiten. Werdende Eltern möchten wissen, was auf sie zukommt, falls eine Operation nötig werden sollte.

Der neue Themenschwerpunkt „Kaiserschnitt“ im Internetportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Schwangeren und werdenden Vätern wichtige Fakten und hilfreiche Antworten auf häufig diskutierte Fragen. Berichte betroffener Frauen und einer Hebamme geben einen Einblick in persönliche Erfahrungen. 

Anleitung für das Füttern mit einer Flasche

Die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ informiert über die Ernährung von Säuglingen mit der Flasche und die richtige Zubereitung von Säuglingsnahrung.

Grundsätzlich gilt: Unabhängig davon, was in der Flasche ist, Muttermilch oder künstliche Säuglingsnahrung, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Was beim Stillen automatisch geschieht, muss bei der Flaschenernährung bewusst beachtet werden. 

Das Informationsblatt gibt Ihnen wichtige Ratschläge für das Füttern mit der Flasche und erläutert, welche Nahrung für Neugeborene geeignet ist. Zudem finden Sie Hinweise für die Zubereitung von Flaschennahrung und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Laden Sie sich hier das Informationsblatt als pdf-Datei herunter.

Kaiserschnitt: Ja! Nein! Vielleicht? - Eine Broschüre des Berliner Landesverbandes

Der Berliner Hebammenverband hat in Kooperation mit dem Pro Familia Landesverband Berlin, Selbstbestimmte Geburt und Familie e.V., der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin eine Broschüre zum Thema Kaiserschnitt herausgegeben.

Mehr als ein Viertel aller Kinder in Deutschland kommt durch einen Kaiserschnitt zur Welt. Nicht immer fällt die Entscheidung unter der Geburt: Vielleicht rät die Frauenärztin oder der Frauenarzt zu einem Kaiserschnitt, oder die Schwangere wünscht sich von vornherein selber einen Kaiserschnitt. In vielen Fällen ist es daher nützlich, sich schon während der Schwangerschaft über die Vor- und Nachteile eines Kaiserschnittes zu informieren.

Die Broschüre will dabei helfen, offene Fragen zu klären und eine Entscheidung zu treffen, die den Wünschen und Bedürfnissen der Schwangeren entspricht. Deshalb enthält sie neben medizinischen Informationen auch Hintergrundinformationen zum Kaiserschnitt, berücksichtigt seelische Aspekte und gibt Tipps für eine gute medizinische und persönliche Betreuung.

Laden Sie sich hier die Broschüre als pdf-Datei herunter.

Zehn Fakten zum Elterngeld

Seit Januar 2007 zahlt der Staat Elterngeld, wenn Mütter oder Väter für den Nachwuchs im Job pausieren. Für einen möglichst hohen Zuschuss sollten junge Familien ein paar Regeln beachten.

Laden Sie sich hier den ganzen Artikel von FOCUS-Online-Redakteurin Michaela Hutterer und FOCUS-Online-Autorin Melanie Rübartsch als pdf-Datei herunter:

Artikel "Zehn Fakten zum Elterngeld"