22.09.09
Zum Anlass des Weltstilltages richtet der Deutsche Hebammenverband diese Frage an unsere neugewählte Regierung. Denn Stillen ist Prävention und Gesundheitsschutz für Mütter und Kinder. Die Zahlen für Stilldauer und Stillraten in Deutschland haben sich in den letzten Jahren trotz aller Bemühungen der Hebammenverbände und der Stillverbände nicht verbessert. Die Bedeutung des Stillens für die kindliche Entwicklung und für die mütterliche Gesundheit, sowie die Nachteile der künstlichen Säuglingsnahrung sind nicht ausreichend bekannt. Das liegt auch an einer mangelhaften Stillförderung durch Bund und Länder. Es fehlen flächendeckende Beratungsangebote und Fördermaßnahmen, wie Stillinformationen, Stillambulanzen und Frauenmilchbanken.
Säuglingsnahrung und Flaschen erhält man in jedem Drogeriemarkt, aber eine Stillambulanz, die schnelle Hilfe für stillende Frauen bietet, gibt es noch lange nicht überall. Frauenmilchbanken, die Spenderinnenmilch für frühgeborenen und kranke Babys bereithalten, sind vom Aussterben bedroht. Der Deutsche Hebammenverband fordert eine breitgefächerte Unterstützung des Stillens auf allen Ebenen. Damit jedes Baby genau die Ernährung bekommt, die zu ihm passt: Muttermilch.
Laden Sie sich hier die Postkarte zur Weltstillwoche als pdf-Datei herunter.
Kontakt:
Lisa Fehrenbach
BEAUFTRAGTE für STILLEN & ERNÄHRUNG des DEUTSCHEN HEBAMMENVERBANDES e.V.
Egerstr. 12 - 14193 Berlin
fehrenbach(at)hebammenverband.de
www.hebammenverband.de
Dr. Edith Wolber,
Pressereferentin beim Deutschen Hebammenverband
Tel: 06226 - 8286 oder 429400
Mail: wolber@hebammenverband.de
Bergstraße 3
74909 Meckesheim