08.03.2022

Internationaler Frauentag im Zeichen des Krieges

Angesichts der vielen aus der Ukraine flüchtenden Frauen bekommt der Weltfrauentag eine besondere Bedeutung. Kriege und Krisen haben vor allem für Frauen und Mädchen negative Auswirkungen. So hat die Corona-Pandemie ihre Lage weltweit verschlechtert. Auch die Situation von Hebammen hat sich während der Pandemie deutlich verschärft.

So waren Belastungen durch Hygienemaßnahmen, permanentes Infektionsrisiko und vermehrten Betreuungsaufwand zu bewältigen, während sie bei Priorisierungen und Zuwendungen oft nicht mitgedacht wurden.

Anlässlich des Internationalen Frauentages appelliert der Deutsche Hebammenverband (DHV) deshalb an die Politik, dringend adäquate Rahmenbedingungen für Hebammen und Geburtshilfe zu schaffen und den Bedarf von Frauen und Familien ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.

"Hebammen haben während der Pandemie Maximales geleistet und somit eine professionelle und leitliniengerechte Versorgung rund um die Geburt sichergestellt. Sie haben Frauen, die aufgrund von Hygieneregeln ihr Kind ohne eine vertraute Person gebären mussten, Vertrauen, Zuversicht und Kraft gegeben. Der Beitrag der Hebammen für ein menschliches, qualitätsgesichertes und zukunftsorientiertes Gesundheitswesen kann somit nicht hoch genug wertgeschätzt werden", so die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV), Ulrike Geppert-Orthofer.

 Lesen Sie hier das Statement des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) zum Weltfrauentag

Ein Beitrag der Tagesschau nimmt die weltweite Situation von Frauen in den Blick

Aachener Nachrichten vom 08.03.2022