04.04.2018

Geburtsort dringend gesucht

Geburt auf dem Parkplatz, stillen lernen per Youtube: Was muss noch passieren, damit sich endlich etwas tut? Wir brauchen dringend einen Aktionsplan, der sofort umgesetzt werden muss! Denn die Schere zwischen Geburtenanstieg und Hebammenmangel klafft immer weiter auseinander. Kein Wunder. Ein Artikel des Nachrichtenmagazins "Spiegel" bringt sämtliche Problemfelder auf den Punkt.

Wenn seit Jahren immer mehr Babys geboren werden, der Hebammenberuf jedoch gleichzeitig immer unattraktiver wird und immer mehr Hebammen in Teilzeit arbeiten, ist das eine beängstigende Entwicklung, die dringend aufgehalten werden muss.

Lippenbekenntnisse helfen dabei nicht weiter, die Politik muss sich endlich bewegen, denn so darf es nicht weitergehen!

Unsere Forderungen für einen Aktionsplan mit Zugkraft lauten:

  • Geburtshilfe muss für die Kliniken finanziell attraktiv gemacht werden,
  • keine Nicht-Hebammen-Tätigkeiten mehr für Hebammen in den Kreißsälen,
  • kleinere Abteilungen brauchen Unterstützung,
  • das freiberufliche Arbeiten von Hebammen muss erleichtert werden,
  • die Ausbildung gehört an die Hochschule.

Es muss etwas geschehen. Jetzt!

Spiegel online vom 03.04.2018