Praktische Arbeitshilfen 1: digitale Medien für Online-Sprechzeiten

In Zeiten von Corona erhält der Kontakt über digitale Medien besondere Bedeutung. Wir stellen Ihnen hier einige Anbieter von Plattformen vor, mit denen Sie Online-Sprechzeiten durchführen können.

Bitte denken Sie daran: 100-prozentige Sicherheit gibt es im Internet nicht. Machen Sie sich bitte mit den Datenschutzbestimmungen der gewählten Software vertraut und folgen Sie ggf. den Hinweisen, um die Übertragungen sicher zu halten. Machen Sie sich bitte mit den Datenschutzbestimmungen der gewählten Software vertraut und folgen Sie ggf. den Hinweisen, um die Übertragungen sicher zuhalten. Ein ausdrücklich nach den Datenschutzbestimmungen zertifiziertes Produkt ist - so es denn vertrauenswürdig ist - für die 1:1-Beratung vorzuziehen. Ebenso erfordert ein hoher Standard an Datensicherheit eine Verschlüsselung. Das entspricht den Anforderungen an Hebammen bezüglich Wahrung der Schweigepflicht und Schutz der Patientinnendaten. Ein Nachweis über die genutzten Anbieter ist laut Deutschem Hebammenverband (DHV) gegenüber dem GKV nicht zu erbringen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir jedwede Haftung ausschließen. Der Haftungsausschlss gilt umfassend und für alle möglichen Schäden oder Folgeschäden, die Ihnen aus der Nutzung entstehen könnten.

Mit der Auflistung ist keinerlei Empfehlung verbunden. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Selbstverständlich finden Sie die aufgeführten Anbeiter auch selbst und öffentlich zugänglich im Internet. Unsere Zusammenstellung soll Ihnen einen ersten Einblick liefern und kann so Ihre Recherche erleichtern. Zusätzlich geben wir Ihnen einige Krtierien an die Hand auf die Sie achten sollten. Das ist neben der leichten Bedienbarkeit und Zugänglichkeit - wenn möglich ohne Anmeldung der von Ihnen betreuten Frauen - auch der Aspekt der Datensicherheit, der eine große Rolle spielt. Sie sind dafür verantwortlich!

Lassen Sie sich in jedem Fall ein schriftliches Einverständnis Ihrer Klientin zur Online-Besprechung oder -Beratung geben! 

Bitte bedenken Sie, dass Sie auch differenzieren können. Für Besprechungen können Sie Anbieter wie Skype oder Zoom nutzen, für 1:1-Beratungen im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit zertifizierte Anbieter.

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) hat hier weitere wichtige Informationen zum Datenschutz bei digitaler Kommunikation zusammengestellt

Hier finden Sie eine Sammlung zu Telemedizin-Anbietern des "health innovation hub" des Bundesgesundheitsministeriums

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung stellt hier eine Liste zertifizierter Videodienstanbieter zur Verfügung. 

Als Mitglied des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) finden Sie auf seiner E-Learning-Plattform den Kurs "Webkonferenzen für Kurse und Beratungseinheiten nutzen".

Hier geben wir Ihnen nähere Informationen zu verschiedenen Plattformen

Datenschutzrechtliche Hinweise für die Nutzung von "Zoom"

Datenschutzrechtliche Hinweise für die Nutzung von "Zoom"

Sie nutzen die Videoplattform "Zoom"? Hier finden Sie eine Arbeitshilfe, mit dem sich eine Datenschutzerklärung für die Nutzung erstellen lässt.

Hier kommen Sie zu den Datenschutzhinweisen für Online-Meetings usw. mit "Zoom"

Online-Fortbildungen so anerkennungsfähig wie Präsenzfortbildung

Eine wichtige Botschaft für alle Hebammen: Heute wurden die Gesundheitsämter vom Gesundheitsministerium darüber informiert, dass Online-Fortbildungen bis zum Ende der Corona-Pandemie genau so anerkennungsfähig sind wie Präsenz-Fortbildungen:

"Aufgrund der Corona-Pandemie gelten besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2. Um diese Anforderungen auch für die Fortbildung der Hebammen und Entbindungspfleger umzusetzen, sollen digitale Lernformen (Webinar, E-Learning, Online-Training u.a.) ebenfalls möglich sein.

Die Fortbildung nach § 7 Absatz 1 der Berufsordnung für Hebammen und Entbindungspfleger kann mit digitalen Lernformen vollständig oder teilweise abgeleistet werden.

Die Fortbildungszertifikate müssen allerdings die Information enthalten, in welchem Umfang analoge oder digitale Lernformen eingesetzt wurden."